Kenne deine Gegner
wer seine Gegner kennt, kann sich selber richtig schützen

Einbruchset “to go” - klein und unauffällig -  lässt es sich leicht transportieren. Wenn andere zur Arbeit gehen, machen es ihnen die Diebe gleich. Verstehen sie deren kriminelles Verhalten als Einnahme zum Bestreiten des Lebensunterhaltes. Einbrecher arbeiten in der Regel “im Team”, 2 -3 Personen, wobei einer außerhalb “Schmiere” steht. Das kann auch die nächste Straßenecke oder im Cafe gegenüber sein. Anrückende Polizei wird durch rasanten Fahrstil oder Blaulicht erkannt. Einbrecher sind gut vernetzt! Per Telefon lassen sich die Kollegen schnell warnen. Und auf dem Smartphones hat man mit Goggle Earth den besten Überblick über das geographische Umfeld und mögliche Fluchtwege. Einbrüche werden nicht unvorbereitet begangen. Tage vorher werden das Gelände, Fluchtwege, Anwesenheiten und Gewohnheiten der Bewohner “gecheckt”.

 

Merke
  • Kriminelle sind auf dem neusten Stand der Technik.
  • Einbrecher kennen die gängigen Verstecke in Wohnungen.
  • Bargeld, Schmuck, Kleingeräte und Autoschlüssel sind die beste “Beute”.
  • Autobahnen und Fernstraßen sind die beliebtesten und schnellsten Fluchtwege.
  • Einbrecher wollen keine Spuren in Form von Haaren, DNA und Fingerabdrücken hinterlassen. Sind diese in den Datenbanken der Polizei, kommt dies einem "Berufsverbot" gleich.
  • Es gibt keine “Einbruchszeiten”. Eine Häufung ist jedoch in den dunklen Jahreszeiten zu finden. Da Einbrecher immer besser organisiert sind, geschehen Einbrüche zu jeder Tages- und Nachtzeit.
Einbruchset “to go”

Tipps

  • Machen Sie Ihr Haus einbruchsicher!
  • Bei kurzer Abwesenheit das Licht nicht in den ebenerdigen Etagen an lassen, sondern in den oberen Etagen. Grund: Für einen besseren Einblick leuchten sie den Einbrechern die Wohnung aus. Oben hat er keinen Einblick und weiß nicht, ob jemand anwesend ist.
  • Nachts, wenn Sie im Haus sind, von außen leicht zugängliche Fenster und Wohnungstüren verschließen und sichern.
  • Moderne Autoschlüssel sondern ständig Signale ab und können mit Dekodern leicht aufgespürt werden. Neben dem Hausrat wird auch noch das Auto gestohlen und damit zur Flucht genutzt.
 

Timo S. 26 Jahre - war selber 3 Jahre auf Einbruchstour und hat seine Strafe abgesessen.

"ich sehe mir ein Haus an - wann ist jemand da, wie ist es gesichert, habe ich gute Fluchtmöglichkeiten. Fenster sind kein Problem, in 3-5 Minuten hab ich die aufgemacht. Dauert es länger, dann weiß, ich hier hat jemand was gemacht. Pech für mich. Und bin ich drin, weiß ich genau wo ich suchen muss. Die Leute denken sie können ihr Zeug vor uns verstecken. Nach 5 Minuten raus und weg. Mal holt man ein bisschen mehr und mal etwas weniger raus. Aber im Schnitt lohnt es sich."